Sonntag, 18. August 2013

Museumsdorf Düppel

Museumsdorf Düppel

Letztes Wochenende haben wir dem Museumsdorf Düppel einen Besuch abgestattet.

Ich kenne es noch aus meiner Kindheit und im Grunde genommen hat sich aus meiner Erinnerung heraus kaum etwas verändert. So hängt auch noch immer der Kassettenrekorder an der Informationstafel und verrät einem die wichtigsten Eckdaten rund ums Museumsdorf.

 
Das ganze Dorf befindet sich in einem kleinen Waldstück, hier ist es auch bei sommerlich heißen Temperaturen noch sehr angenehm.
 

Nachdem man an einer Reihe von Bienenstöcken vorbei ist, betritt man durch ein Tor das eigentliche Dorf.


 

 


 Im Dorf selber sind viele der Hütten für den Besucher geöffnet und teilweise wirken sie richtig bewohnt. Im Inneren ist es zwar dunkel, dafür aber angenehm kühl.
Gleich nach dem Eingang gab es die Gelegenheit sich an Holzarbeiten selbst zu probieren.
Die Jungs machten dabei eine Menge Kleinholz.



An verschieden Stellen im Dorf sind "echte" Bewohner und verrichten alltägliche Arbeiten, sie sind alle sehr freundlich und man kann ihnen Löcher in Bauch fragen.


Im Museumsgarten können Kräuter erworben werden, über deren Herkunft und Verwendung man noch eine Menge lernen kann.
 


 Große Augen machten die Jungs aus der Gegenwart, wenn sie darüber aufgeklärt wurden, wie beschwerlich es doch damals zugegangen ist. Kein Strom, kein Wasser aus der Wand und auch kein Geschäft in dem man sich Kleidung oder ähnliches kaufen konnte.






























Fazit:

Ein wirklich schöner Besuch, der auch noch ausgesprochen günstig war, denn der Eintritt ist für Kinder frei und Erwachsene zahlen auch nur 2 €.
Einen kleinen Imbiss mit Bratwurst kann auch noch eingenommen werden. Auch der Erwerb von im Dorf hergestellten Kunstgegenständen und frischen Bauernbrot ist am Ende des Rundgangs noch möglich.
Ich denke das man durchaus öfters mal vorbeischauen kann, vielleicht sogar schon am kommenden Wochenende:

 

Naturkundemuseum


Berlin-Mitte


Im April 2012 besuchten wir das Naturkundemuseum in der Invalidenstr.43 in Berlin-Mitte zum letzten male.
Leider haben wir es dieses Jahr noch nicht geschafft, dort wieder einmal vorbei zu schauen.
Immer wieder beeindruckend ist der große Dinosaurier, welcher einem gleich nach dem Eintreten empfängt. Er ist so riesig, daß er nur mit körperlichen Einsatz oder dem entsprechenden Objektiv auf ein Foto zu bringen ist.

 
 
Die Eintrittspreise sind mit 6,50€ füt Erwachsenen und 3,50€ für Kinder noch im Rahmen.
Es werden viele sehr interessante Exponate gezeigt, welche auf Texttafeln ausfühlich beschrieben sind.
 
 
Auch lassen sich sogenannte Audiguidesysteme kostenfrei ausleihen, die nach der Eingabe der entsprechenden Nummer die Texte vorlesen.
Für Kinder werden aber auch spezielle Angebote bereitgehalten (hier nachzulesen).
 
Ein wenig blass um Nase wurden unsere Kinder in dieser, ein wenig einschüchternen aber doch besonders reizvollen Abteilung:
 
 
Hier sind tausende von Tieren in Alkohol eingelegt. Durch die Menge der Gläser und die Ruhe im großen Saal wirkt es sehr friedlich auf den Besucher. Auch wenn man immer dachte, im Augenwinkel doch eine Bewegung gesehen zu haben.
 
Die große Mamutausstellung haben wir leider verpaßt und konnten nur einen kleinen Eindruck durch diesen riesigen Teilnehmer gewinnen.
 
 
 
Alles in allem ein wirklich gelungener Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.